Mittelalterliche Stadt

Mittelalterliche Stadt

Eingänge

Die Festungsstadt wurde in zwei Teile aufgeteilt:

Das Kollakio oder Kollako im Norden - einschließlich der Straße der Ritter, Führer, der Großmeisterpalast (Castello), die offiziellen Ordenskirchen, das Hospital (das heutige Museum), und andere Gebäude. Diese Gegend wurde vom Rest der Stadt durch die inneren Festungsmauern getrennt - teilweise sind sie noch immer erhalten.

Die „Burgh" oder „Hora" im Süden - mit dem alten Markt (Sokrates Straße) und dem türkischen Basar um die Suleiman Moschee herum und andere Bezirke. Hora war die Gegend für das Bürgertum. Die Griechen und die anderen Nationalitäten (Juden, Türken und andere) lebten jeweils in ihren eigenen Stadtbezirken.
Es gibt sechs Haupteingänge zur mittelalterlichen Stadt und eine Reihe kleinerer Eingänge.

Die Haupteingänge sind:

• Das D'Amboise Tor im Nordwesten erhielt 1522 seine endgültige Form. Dieses Tor ist bei „Platanakia" (das bedeutet kleine, flache Bäume) und Sie betreten die Altstadt über eine enge Brücke und einem Teil des Burggrabens.
• Das Saint Athanasios Tor im Südwesten wurde 1141-42 erbaut.
• Das Koskinou Tor im Süden. Es ist auch bekannt als Kokkini Porta (Rotes Tor) wegen der Überlieferung, dass dort eine Schlacht während der türkischen Eroberung der Stadt im Jahr 1522 stattgefunden haben soll.
• Das Agia Aikaterini (Heilige Katharina) Tor, welches zum Hafen führt. Es ist dafür bekannt, dass es seit dem 15. Jahrhundert existiert.
• Das Meerestor (Porta Marina), das schönste aller Tore. Es wurde 1478 erbaut und steht gegenüber dem Hafenzentrum.
• Das Agios Pavlos (Heiliger Paul) Tor im Norden, welches nach Mandraki führt. Es wurde mitten im 15. Jahrhundert gebaut. Direkt nebenan liegen die Ruinen des Turmes von Naillac. Der Turm war ursprünglich eine beeindruckende Konstruktion von 46 m Höhe und wurde dann von einem starken Erdbeben zerstört. Heute sind nur noch die Grundmauern erhalten.
• Das Eleftheria (Freiheit) Tor wurde später von den Italienern (1924) hinzugefügt und ist Teil des Haupteingangs von Mandraki zur mittelalterlichen Stadt (Symi Platz).

Außer den oben erwähnten gibt es einige zweitrangige Tore wie das Panagia (Jungfrau Maria) Tor zwischen dem Meerestor und dem Agia Aikaterini Tor, das Turmtor des Heiligen Georg, südlich des Eleftheria Tors, und das Argalos Tor, nördlich des Meerestores, welches zum Museum führt.


Kurztour

Die mittelalterliche Stadt ist ein lebendiges Monument, quasi ein exquisites Museum, welches dem Besucher viel zu bieten hat. Jede Ecke, jede Straße, jedes Gebäude hat seine eigene Geschichte, weshalb es verständlich ist, dass ein „Führer" sich auf seine oder ihre am besten bekannten Sehenswürdigkeiten beschränken wird. Sie werden sich nur auf einige wichtige, historische Fakten konzentrieren können. Die Besucher werden sich selbst um detailliertere bzw. spezifischere Informationen kümmern müssen und diese selbst entdecken müssen, während Sie im engen Straßenlabyrinth entlang laufen. Dies ist ein Erlebnis der Altstadt, welches wir Ihnen nicht während unserer "Kurztour" anbieten können.

Wenn wir von Mandraki aus starten und durch das Eleftheria Tor beim Symi Platz gehen, dann werden wir als erstes Gebäude den aus dem 15. Jahrhundert stammenden "Inn of Tongue of Auverge" sehen. Heute sind dies die Büros der Archäologischen Verwaltung. Auf der rechten Seite des Symi Platzes befindet sich die städtische Kunstgalerie mit ihrer Sammlung von Arbeiten moderner griechischer Maler.

Nur ein Stück weiter ist der Argyrokastro Platz, ein wunderschöner, kleiner Ort, in dessen Zentrum ein Springbrunnen steht, der aus einem frühen christlichen Taufbecken gemacht wurde.

Auf dem Argyrokastro Platz befindet sich auch eines der ältesten und schönsten Gebäude der mittelalterlichen Stadt - das alte Waffenlager der Ritter. Heute ist hier das Volkskunst- und Folklore-Museum untergebracht.

Es werden verschiedene Ausstellungsstücke aus der Vergangenheit gezeigt wie das "sperveri" von Rhodos, ein handgefertigter Vorhang aus Asbest und Seide, der das Hochzeitsbett umgibt. Andere Schätze sind Tafeln von Rhodos und Byzanz, einheimische Kostüme, Möbel und verschiedene traditionelle Haushaltswaren.

Wenn Sie den Argyrokastro Platz verlassen und durch den niedrigen Torbogen laufen, der heute den Verkehrszugang zur mittelalterlichen Stadt kontrolliert, kommen Sie am Ende der Straße der Ritter zu der aus dem 12. Jahrhundert stammenden byzantinischen Kirche der "Virgin Mary of the Castle" (heute das byzantinische Kunstmuseum).

Sofort danach ist der "Inn of the Tongue of England" am Museumsplatz und das alte Hospital der Ritter, welches heute das Archäologische Museum beherberg

 

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Wednesday, June 19, 2019 04:36:23